Rezensionen:

Die hier angeführten Rezensionen sind zumeist nur Auszüge aus der ganzen Referenz. Für die vollständigen Versionen besuchen Sie bitte die aufgeführten Internetseiten. Bei Rezensionen aus Magazinen und Printmedien bemühen wir uns immer um Angabe des vollständigen Textes.


Carsten Kuhr, für phantastik-news.de über "Die Chroniken I&II - Widerparte & Gefolge":
"(...)Fünfundzwanzig Jahre schon gibt es die Geschichten um den Geisterdrachen, um die vom Untergang bedrohte Fantasy-Welt Praegaia, schon. Was mit einigen verstreut im Netz publizierten Stories begann, das entwickelte in den Folgejahren eine Eigendynamik, die bemerkenswert war und ist. Da erhob ein junger, bis dahin unbekannter Autor seine Stimme. Und diese kam so ganz anders daher, als wir Leser es von den uniformen Titeln in den Publikumsverlagen gewohnt waren. Nicht um die Abenteuer einer munteren Heldentruppe ging es, sondern darum, uns eine Welt zu präsentieren, die düster war, in der es keinen strahlenden Helden gab und gibt, die vom Untergang bedroht ist.(...)"

Carina Schöning, für fantasyguide.de über "Die Chroniken I&II- Widerparte & Gefolge":
"(...)Wer sich jedoch auf das ungewöhnliche Dark Fantasy Epos einlässt, bekommt interessante Geschichten abseits der ausgetretenen Fantasy-Pfade geboten. Schön sind dabei auch die kleinen Aha-Erlebnisse beim Lesen, wenn zum Beispiel der tragische Held in einer anderen Geschichte als Nebenfigur auftaucht oder man plötzlich die Zusammenhänge zwischen zwei zeitlich unterschiedlichen Erzählungen erkennt.(...)"

Elmar Huber, für phantastik-couch.de über "Der Doktor und der Geist des Kindes - Arkham Reiseführer(Basilisk)":
"(...)Marc Alastor E.E. schickt den Leser zusammen mit dem Doktor und seinem augenverbundenen Patienten an die Fischteiche von Arkham. Der Geschichtenaufbau ist bemerkenswert, da eine vergangene Handlung nicht platt erzählt, sondern durch Dialoge vermittelt wird. Die Landschaftsbeschreibungen stammen aus der Phantasie des Patienten, da dieser ja die Augen verbunden hat. Marc Alastor E.E.s meisterhafte, etwas blumige Beschreibungen machen die erdrückende Sommerhitze, die hier herrscht förmlich spürbar. „Der Doktor und der Geist des Kindes“ bringt außerdem Robert W. Chambers „König in Gelb“ nach Arkham. Dabei handelt es sich um eine lose verbundene Geschichtensammlung, die auch Lovecraft maßgeblich beeinflusst hat. Ganz groß.(...)"

Florian Hilleberg, für buchwurm.info über "Maliziöse Märchen":
"(...)Marc-Alastor E.-E. gehört zu den talentiertesten und vielversprechendsten deutschen Autoren. Seine Geschichten und Romane sind kein Handwerk, sondern Kunst, und als solche sind diese Märchen auch zu verstehen. Diese sieben kleinen, gemeinen Geschichten sind keine bloße Unterhaltungsliteratur, keine Massenware, und sollten in angemessener Art und Weise genossen werden. Sinn und verborgene Weisheiten erschließen sich mit Sicherheit nicht gleich beim ersten Lesen, vielmehr laden die Texte dazu ein, das Buch immer wieder zur Hand zu nehmen, um sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort das eine oder andere Märchen noch einmal zu Gemüte zu führen.
Der Autor versucht nicht, potenzielle Leser mit aufgesetzter Erotik oder übertriebener Gewalt zu ködern. Jeder sei hiermit davor gewarnt, bei dem Begriff "Märchen für Erwachsene" schlüpfrige Gedanken zu hegen. Doch für Kinder sind diese Geschichten wahrlich nicht die richtige Lektüre, um vor dem Schlafen den unruhigen Geist zu glätten, und selbst die auf dem Waschzettel angesprochene Zielgruppe sollte es sich genau überlegen, ob sie sich diese Märchen als Bettlektüre erwählt, der anschließende Schlaf könnte sich mitunter sehr spät einstellen und recht unruhig werden. Dies weniger wegen gruseliger Geschehnisse als vielmehr aufgrund einiger zum Denken anregender Sätze und zu Papier gebrachter Gedanken. Jedes einzelne Märchen wird dabei begleitet von einer grotesken Melancholie und, wie die Werbung bereits treffend bemerkte, einer höchst zweifelhaften Moral.
Fazit: Für Liebhaber bizarrer, anspruchsvoller Geschichten ist diese bibliophile Sonderausgabe ein Muss."


Michaela Dittrich, für buchwurm.info über "Die Kinder der fünften Sonne":
"(...)"Die Kinder der fünften Sonne" ist auch stilistisch eine Kehrtwende vom Vorgängerband. Marc-Alastors geradezu historisch anmutende Sprache mag gewöhnungsbedürftig sein. Es kommt schließlich nicht häufig vor, dass man in einem aktuellen Roman Worte wie "itzt" oder "alsdann" liest. Je weiter man jedoch in die dichten Sprachgebilde des Autors vordringt, desto mehr weiß man sie zu schätzen. Rein sprachlich ist "Die Kinder der fünften Sonne" ein wahres Vergnügen. Da ist jedes Wort am richtigen Platz. An jedem Satz wurde bis zur Perfektion gefeilt. Und wenn Marc-Alastor so richtig aufdreht, dann entstehen surreale Wortwelten, die den Leser eintauchen lassen in den Roman – mehr aber noch in die Wunderwelt der Sprache.

Was den dritten jedoch augenfällig mit dem zweiten Band verbindet, ist die Freude an den sich verändernden Settings. Schon in "Kuss der Verdammnis" entführte Alisha Bionda den Leser ins historische und heutige London. Marc-Alastor E.-E. tut nun selbiges mit Italien. Neben der spannenden Handlung macht es ebenso Spaß, den Roman als Reiseführer zu lesen, haben die Charaktere doch während ihrer Zugreise (wenn sie nicht gerade verfolgt werden) ausreichend Muße, die vorbeiziehende Landschaft zu betrachten. Und dann stoßen in einer kurzen Passage auch noch zwei besondere Personen dazu (wer, soll hier nicht verraten sein), die noch eine ganz andere Art zu sehen propagieren. Solch angenehme Überraschungen in einem fantastischen Roman darf es ruhig öfter geben! (...)"


Björn Kühlen, für buchwurm.info über "Die Kinder der fünften Sonne":
" (...)Was Marc-Alastor E.-E. in dieser faszinierenden Geschichte allein durch die Wahl der Sprache gelingt ist bemerkenswert. Er verwendet in dieser Erzählung die blumige Ausdruckweise aus eben jener vergangenen Zeit - haucht der Szenerie den Geist des ausgehenden 19.Jahrhunderts schon mit der ersten Zeile ein.

Der Leser fühlt sich umgehend in die Vergangenheit versetzt.

Hatten die Charaktere in "Kuss der Verdammnis" ihre ersten Strukturen bekommen, füllen sie sich hier zusehends mit weiterem Leben - Dilara wird mit einigen tiefgreifenden Charakterzügen versehen, die man bisher ansatzweise erahnen konnte. Ihre Ambivalenz; gefühlvolles weibliches Wesen und gnadenlose Bestie; wird noch gravierender aufgeblättert.

An manchen Stellen verfällt man in ernsthaftes Mitleid mit Gelophee, wie sie gegen eine massive Wand zu rennen scheint, man verteufelt Dilaras Starrsinn und ihre kompromisslose Kälte. Doch dann schmiegt sie sich wieder an, wirkt zerbrechlich und hilflos auf der Suche nach sich selbst - und man schliesst sie wieder in die Arme

Mit der Figur des drolligen Cippico ist ein hervorragender Sympathieträger geboren, ein liebevoller treuer Charakter, teilweise überfordert in den Wirren dieser Reise, aber dann doch der ruhende, starke Pol, der mit seinem Wissen und seiner unendlichen Geduld eine nahezu beruhigende und beschützende Wirkung auf die temperamentvolle Vampirin hat.

Immer wieder belehrt er sie, bewahrt sie vor den gröbsten Fehlern, steht ihr aber auch nahezu kompromisslos bei all ihren morbiden Tätigkeiten zur Seite.

Aber auch die dunkle Seite ist nicht zu vergessen: Torquato, Kyuzaemon und natürlich Antediluvian werden mit einer bestechenden Bedrohlichkeit und Bösartigkeit geschmückt, welche den Nosferati ihren ganz eigenen Flair verleiht.

Einen kleinen Scherz erlaubt sich Marc-Alastor E.-E. bei seinen Charakteren; man könnte es auch als authentischen Gimmick ansehen. Er überlässt Auguste Renoir und Claude Monet ein kurzes Gastspiel. In der Tat sind diese beiden französischen Maler zu dieser Zeit hin und wieder gemeinsam gereist, wie man auch den Danksagungen am Ende des Buches entnehmen kann.

Marc-Alastor E.-E.s umfassende Recherchen und sein sprachlicher Kunstgriff geben diesem Band einen ganz speziellen, verdienten Platz in der Schattenchronik-Serie. (...)"


Jürgen Seibold, Top500 Rezensent bei amazon.de über "Die Kinder der fünften Sonne":
"(...)Man merkt sehr deutlich, dass Marc-Alaster sich durch sehr detaillierte Recherchetätigkeiten selbst in diese Zeit begeben hat und neben dem Einfügen von interessanten Personen in Nebenrollen (Renoir / Monet) nicht nur der uns wohl mittlerweile ans Herz gewachsenen Dilara sehr viel Tiefe verleiht, sondern auch den Sprachgebrauch der damaligen Zeit in einer schönen Art und Weise in das Geschehen einflechtet. Dadurch taucht man als Leser hinab in dieses ausgehende Jahrhundert und spürt förmlich den Hauch der Zeit.

Beinahe nebenbei erzählt er eine weitere Episode aus dem Leben Dilaras und geht dabei sehr virtuos in einen langsam aufgebauten Spannungsbogen, der den Leser neben den zeitlichen, interessanten Geschehnissen auch noch an die Seiten bindet.

Er erschuf neue, sehr lebendige Figuren und lässt diese tiefgründig im Umfeld der Vampirin aufleben.

Durch diesen Band merkt man sehr deutlich, dass die Figur Dilara immer mehr an Leben gewinnt und man die weiteren Folgen beinahe nicht mehr erwarten kann.

Marc-Alastor E.-E. ist hiermit nicht nur eine kolossale Gothic-Novelle gelungen - nein, er legt die Latte auch noch ein klein wenig höher und zeigt, welches kreative Potenzial unsere Autoren haben. Nebenbei merkt man, dass der Blitz-Verlag ein sehr geschicktes Händchen beim Auswählen seiner Autoren hat und wir sicherlich noch mit mehreren Blockbustern im Leben der Vampirin Dilara zu rechnen haben.(...)"

Marlies Eifert für Media Mania / Buchrezicenter über "Die Kinder der fünften Sonne":
"(...)Er - fahren: Das Fahren, das Reisen in der zweiten Hälfte des 19. Jh.s steht im Mittelpunkt der Handlung, scheint nahezu Selbstzweck. So ist ein Verweilen kein Aufhalten, das das Weitermüssen lediglich unterbricht. Es ermöglicht vielmehr eine intensive Erfahrung von Stadtimpressionen, von Bahnhofs- und Reiseimpressionen überhaupt. Da ist vom Schnaufen der Dampflock die Rede, von süßlichen Gerüchen, von rollenden und donnernden Schiebetüren...

Man sieht sich an ein Gedicht Giosué Carduccis erinnert, Lyriker Nobelpreisträger 1833-1907: "Auf dem Bahnhof an einem Herbstmorgen". In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass jedes Kapitel mit einem Zitat aus dem Werk Caruccis beginnt.(...)

Fazit: Das Buch spricht Leser mit dem besonderen Geschmack an, Leser die die Perlen der bilderreichen zum Teil rhythmisierten Sprache Marc Alastors E.- E.. aufzunehmen verstehen.(...)"

Florian Hilleberg für Media Mania & Buchwurm über "Die Kinder der fünften Sonne":
"(...)Mit dem dritten Beitrag zur Schattenchronik gibt der Autor Mark-Alastor E.-E. seinen Einstand, hat er bislang doch nur für seine eigene Serie "Geisterdrache" im Blitz-Verlag seine Spuren hinterlassen. Doch mit "Die Kinder der fünften Sonne" beweist er, dass er auch einfühlsame, stimmungsvolle und historische Vampirromane zu schreiben versteht. Band 3 der Schattenchronik ist eine echte Gothic Novelle der Superlative und gibt der Heldin dieser Serie, Dilara, noch mehr Tiefe und noch mehr Hintergrund.(...)"


Christoph Heibutzki für Media Mania über "Tetelestai!":
"(...)Marc-Alastor E.-E. ist es in diesem Band gut gelungen, die düstere Stimmung der ersten beiden Romane, Kriecher und Adulator, aufzunehmen und fortzuführen. Auch wird die Geschichte um den Anti-Helden Kriecher sehr gut beendet, ohne dabei platt oder unbeholfen zu wirken. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und deren Gefühle plastisch hervorgehoben. Es wird sehr viel mit Vergleichen erzählt, welche die teilweise detailgenauen Beschreibungen, anschaulich machen. Gegen Ende des Buches sind einige sehr brutale Szenen beschrieben, die aber durchaus passen, aber vielleicht nicht jedermanns Geschmack sind. Auch dieses Buch ist auf 999 Exemplare limitiert.

Alles zusammen ergibt einen guten Abschluss des Zyklus um Kriecher. Es ist aber angeraten die beiden Vorläuferromane zu lesen, um sich von der Stimmung gefangen nehmen zu lassen. Die alten Ausdrücke, die Mischung aus Versen und Fließtext, gepaart mit den Reimen, machen das Buch lesenswert. (...)"

Peter Schünemann für Buchrezicenter über "Tetelestai!":
"(...) Ich gestehe ehrlich: Anfangs war ich - auch kein Liebhaber des Selbst-Lesens von Dramatik - diesem Buch gegenüber eher skeptisch eingestellt, dazu verwirrt, weil mir Hintergrundwissen fehlte. Doch je weiter ich las, desto mehr erschlossen sich mir die Zusammenhänge, und desto größer wurde das Vergnügen, welches die originelle Form und Sprache bereiteten. Ich kann für dieses ungewöhnliche Buch eine Empfehlung aussprechen und bin nun auf weitere Werke des Autors gespannt.(...)"

Volly Tanner für das Magazin MORGANA:

"Es ist dunkel, feucht und angenehm ...
(Buchrezension Kriecher & Adulator aus dem De Joco Suae Moechae Zyklus)

Und wenn es in den sumpfigen, dunklen Wäldern schauert, unheimliche Gestalten die kaum noch sichtbaren Pfade entlang schleichen und der Untergang aller Zeiten anbricht, dann, ja nur dann, kriecht aus dem geschichtengewordenem Unterholz so manche schwarze literarische Perle und erfreut mein leidgeprüftes Rezensentenherz.

Ich habe viel gelesen, in letzter Zeit, ich habe Schmerzen gespürt, unsinnige Wortkombinationen schrieen förmlich danach, meinen, dem Mißbrauch von allem möglichen geschuldetes Magenkrebsrisiko zu erhöhen und dann das: der kleine, seine Bücher in einer 999er Auflage publizierende BLITZ-Verlag aus Windeck schickte mir zwei erhabene Werke aus dem "De Joco Suae Moechae" Zyklus - den ersten Teil "Kriecher" und den darauf folgenden "Adulator", des Marc-Alastor E.-E. (der ausführende Satzjongleur firmiert nun mal unter diesem Namen).

Ein sich wandelndes Wesen, schuldbeladen und mißbraucht von einer gottgleichen sexuell-mystischen und umstürzlerischen Erhabenheit. Die Zeiten ändern sich, Völker werden hinweg gefegt, das Ende der Etappen stolpert über den Abhang und hinter allem lauert ein ewiges Nichts. Kämpfe werden ausgefochten. Strukturen bilden sich, um im nächsten Moment ausradiert und in die Kloake eines einzigartigen Universums getrampelt zu werden. Hier hat Marc-Alastor E.-E. eine Welt geschaffen, die in ihrer sprachlichen Grazie die Tür aufschlägt, um den Leser in sich aufzusaugen und nie wieder herauszulassen. Ein Held der gebrochen am Boden liegt, das Damoklesschwert seiner unmäßigen Schuld über sich schwebend sehen und trotz allem mitentscheidend am Fortgang der Entwicklung. Ein Zwitterwesen, unfassbar in seinem Leid - gestrauchelt und immer wieder negierend, so unsympathisch sympathisch, so wahr, wie der im Sonnenlicht weich und schlierig werdende Pech und genau das ist er, Pech und Torf und Tod und Geist.

In der Welt des Marc-Alastor E.-E. scheint keine Sonne, in dieser Welt gibt es keinen Popdiskurs und kein Vanilleeis, die Frage nach der zur Bikinizone passenden Schamfrisur stellt sich garnicht - es geht ums Überleben, grausam wird gemetzelt, bestialisch zerfetzt und rohes, stinkendes Sperma verspritzt. Die Instinkte regieren, unfähig über ihre Schatten zu springen vegetieren die Bewohner dieser Schöpfung zwischen fressen und gefressen werden, nehmen und genommen werden. Tief drinnen ist es kalt, nur klitzekleine Fünkchen Liebe und Gefühl versuchen den morschen und vertrockneten Haufen Leben zu entzünden. Dunkel, wie im Bärenarsch, modrig und zerfallend.

Viele Figuren sammeln sich zur Beschreibung durch den Dichter an der Weltengrenze und dieser wühlt in ihren Geschichten, voller Inbrunst und sprachgewaltig mit einem kaum endenden Wortschatz, lyrisch bis zur Schmerzgrenze.

Marc-Alastor E.-E. hat einfach all die schnuckeligen, liebevollen Elemente aus Michael Endes "Die unendliche Geschichte" in den großen Kotkübel geworfen, hier und dort den häuserzerfressenden Schwamm aus den mitteldeutschen Großstadtbehausungen gekratzt und über sein Universum geträufelt.
Ja - ich bin begeistert, so wie selten, höchstens, wie beim ersten Anhören der Hotelzimmer Inferno Aufnahmen. Hier bricht eine widerborstige Schönheit durch das graue Einerlei des Literaturbetriebs, eine Pflanze, die in ihrer modernden Kraft kein Sonnenlicht braucht, um die Herzen zu erfreuen.
Wüst und brutal, doch herzzerreißend lebendig - endlich wieder Sprache!
Ich scharre mir die Knie wund auf meinem Gebetsteppich, ich schwitze, ich heule Rotz und Wasser. Blut tritt unter meinen Fingernägeln hervor, während ich an der Tür zu dieser Welt kratze. Vergessen sind die kleinen Verwerfungen unseres Daseins, kleine kindliche Zickereien, ob die jungen Damen von den Lipsticks wirklich Musik machen können oder ob aus dem Literaturinstitut sinnvolle Geschichten entstehen, ob hiesige Schriftsteller noch etwas zu sagen haben, Ideen und Visionen - alles völlig egal, wenn die mordenden und wutschnaufenden Dekapoden mit schrillem Gekreische vor den Nekromanten fliehen.

Weil es nicht um Hartz IV geht oder irgendeine verfickte Fernsehsendung am Massengefühl kratzt, nein, es geht um Alles, es geht um das einzig Wahre - das dreckige, einzigartige Leben, um Hunger und Schmerz und Schweiß und Blut.
Danke, das es solche Bücher gibt und das es weitergeht, im dritten Teil der Saga, wenn die Geisterdrache-Welt zu Papier geworden meiner Kommunikation mit der Außenwelt einen Riegel vorschiebt und meinen Telefonhörer automatisch von der Gabel rutschen läßt, damit nichts komme, zwischen mich und diese Bücher ..."


Vera Schott für media-mania.de über das Buch "Kriecher":

"(...)Marc-Alastor E.-E. widmet sich in seiner Dark-Fantasy Reihe den Einzelschicksalen in der zum Untergang geweihten Welt Praegaia. Im ersten Band der Serie widmet er sich der Geschichte Kriechers, der trotz seines bösen und gemeinen Wesens das Mitleid des Lesers auf sich zieht, da es ein von allen verstoßenes und ausgesetztes Wesen ist. Das Buch ist flüssig zu lesen und gleichzeitig spannend. So glaubt man schon fast zu wissen, was als nächstes geschehen mag, doch der Autor verblüfft einen immer wieder mit neuen überraschenden Kehrtwenden. (...)

Fazit:

In dem Buch steckt mehr drin, als man von außen sieht und der Fehler mit dem Cover sollte nicht davon abhalten, das Buch zu kaufen, da es eine phantasievolle Welt um ein dunkles Schattenwesen beschreibt. Die Geschichte ist wundervoll zu lesen, also greift zu!

Gesamt: 5/5

Spannung: 5/5

Gefühl: 3/5

Brutalität: 4/5

Aufmachung: 4/5

Preis- Leistungs- Verhältnis: 5/5"

Ralf Steinberg für X-Zine.de über das Buch "Adulator":

"(...) Marc-Alastor E.-E. arbeitet mit den einzelnen Teilen seines Romans, als seien sie gleichberechtigte Puzzleteile. Das Lesen beginnt daher mit einer Verstörung, die bald einem fiebergleichen Zwang weicht, so faszinierend ist der Stil Marc-Alastors. Jedes Kapitel wird durch einleitende Zitate und einen Titel beschwert, die zu einer Interpretation des Gelesenen zwingen. "Denen man nicht die Herzen in ihre Leiber gelegt" oder "Vom Dreck, Staube und dem Blut an des Reisigen Stiefels Nut" sind die Kapitelkonzentrate, sie stehen auf jeder Seite und bündeln den Blick auf einen dunklen Fokus, halten den Leser fest in einer Stimmung ahnungsvollen Grauens, denn "Adulator" ist Dark Fantasy vom Feinsten. Nicht sosehr mit Brutalität und Gewalt, sondern mit debilem Untergangsschauer und Melancholie.(...) Adulator ist keine leichte Kost, dafür aber um so nahrhafter. Dark Fantasy Fans sei der Roman unbedingt ans Herz gelegt, Marc-Alastor E.-E. führt das Genre gekonnt fort, seine Verwendung der deutschen Sprache erweitert es sogar und man kann gespannt sein, welche Wiederentdeckungen in den nächsten Texten enthalten sind.

Wertung: 5/6 (Gut)

Spannung: 5/6 (Gut)

Brutalität: 3/6 (Vertretbar)

Anspruch: 4/6 (Anspruchsvoll)"

Markus Mirschel für das Printmagazin "Legacy" No 32 August/September 2004: über "Adulator":

"Mit Adulator liegt nun der zweite Teil der "De Joco Suae Moechae" Reihe vor, eine faszinierende Fortsetzung des ersten Teiles "Kriecher". Sollte man den ersten Teil nicht kennen, stört es den Lesefluss von "Adulator" nicht, eine in sich geschlossene Handlung, die eine solche Kompaktheit aufweist, dass es einem die eigene Sprache verschlägt. Es ist richtig, wenn man Bekanntes innerhalb des Romans erkennt, man liest von Elfen, von Ghilan, von Druiden und Trollen, auch der Kampf von "Gut gegen Böse" ist nicht zu verkennen, doch vermag dies Marc-Alastor in einer einzigartigen Sprache zu vermitteln. Dem Versuch der Göttin Medoreigtulb, durch das Auslöschen der alten Gottheiten eine neue Welt zu schaffen, neue Mächtige und Rassen zu installieren, wird der Kampf der Protagonisten entgegengesetzt. Ein Kampf gegen sich selbst. So verdichten sich durch den episodenhaften Aufbau des Romans die einzelnen Teilstränge zu einem Gesamtbild. Marc-Alastor vermag es, den Leser an seine Einzelfiguren zu binden, den Leser einzubeziehen. Was wie eine Phrase klingt, wir zur bitteren Realität, wenn man den dunklen Wegen der Geschichte folgt. Was den Roman so interessant macht, sind die Erkenntnisprozesse der Figuren. In einer durch Krieg und Chaos gezeichneten Welt, die zudem ihrer Gottheiten, ihrer Erkenntnisse beraubt wird, versuchen sich Frater (Elf), Okeaneaes (Zyklop) oder auch Clacharc (Mensch) zu behaupten, zumeist bleibt es bei dem Versuch. Politische Intrigen paaren sich mit "philosophischen" Fragen um Selbstreflektion, Chaos, Vergänglichkeit und Werden. "Adulator" ist ein Dark Fantasy-Roman, der eine solche sprachliche Dichte aufweist, dass einem die eigenen Worte als zu banal erscheinen."

Oliver Naujoks für phantastik-news.de über "Adulator":
"(...)Sieht man einmal an dem ganzen Blendwerk aus ungewöhnlichen Namen und vordergründig altertümlicher Sprache vorbei, verbirgt sich dahinter ein überraschend konventioneller Fantasy-Roman, der allerdins durchaus ordentlich erzählt ist und sich ganz gut liest, wobei die auf altertümlich getrimmte Sprache dem Lesefluss teilweise eher im Weg steht als ihr intendiertes Ziel, Atmosphäre zu schaffen, zu erreichen.(...)"

Michael Birke für buchwurm.info: über "Adulator":

"(...)Mit "Adulator" beweist Marc-Alastor E.-E. erneut sein Talent für atmosphärische, düstere Szenarien mit episch breitem Hintergrund. Wer eine düstere, anspruchsvolle Lektüre sucht, findet wohl kaum eine bessere Alternative in der deutschen Fantasy. Man wünscht sich nur, der Autor würde einmal eine etwas umfangreichere (Adulator hat 328 Seiten) Geschichte in Angriff nehmen, die faszinierende Welt Praegaia schreit geradezu danach, endlich ihre vielen Geheimnisse zu offenbaren. (...)"


Michael Birke für buchwurm.info: über "Kriecher":

"(...)Mein persönlicher Favorit ist die Geschichte um Innocenz, die mich stark an eine Geschichte um den Helden Kane von Karl Edward Wagner erinnert (Bloodstone). Hatte Kane feuerrote Haare und stechend blaue Augen, bietet Kriecher seinen pechschwarzen Körper mit bernsteingelben, verrauchten Augen auf. Die Entwicklung der beiden Antihelden ist zwar unterschiedlich, aber so wie Kane der verfluchte Mörder seines Bruders ist, so ist Kriechers Mord an seiner Geliebten sein Fluch. Ich halte Kriechers Metamorphose und Weiterentwicklung allerdings für spannender und interessanter, stimmungsmäßig kann er Wagners Kane gelegentlich Paroli bieten und ihn in der Innocenz-Geschichte sogar übertreffen. Brutal geht es zu, teilweise sexuell explizit und freizügig - keine weichgespülte deutsche Standard-Fantasy à la "Das Schwarze Auge", sondern das, was man von Dark Fantasy erwartet: Emotional intensiv und mitreißend, nachdenklich machend. (...)"


Markus Mäurer für fantasyguide.de: über "Adulator":

"(...) Hier gibt es endlich einen deutschen Fantasyautoren, der nicht auf ausgetretenen Pfaden wandelt. Obwohl der Roman in einer klassischen Fantasywelt spielt, gelingt es Marc-Alastor, eine ungewöhnliche Geschichte auf eine anspruchsvolle und kreative Weise zu erzählen, die ihn von der Masse der Fantasyliteratur abhebt. Wem der erste Band "Kriecher" gefallen hat, der wird von "Adulator" begeistert sein. Den durch die kontinuierliche Romanform, konnte der Autor die Qualität und die Spannung der Geschichte noch um einiges steigern."

Markus Mäurer für fantasyguide.de: über "Kriecher":

"(...) Es gibt sie doch, die anspruchsvolle und kreative Fantasy aus Deutschland. (...) So gelingt es dem Autor, sich nicht nur sprachlich, von dem üblichen Einheitsbrei der Fantasy abzuheben. "Kriecher" ist der Auftakt einer Reihe, die in Verbindung mit ihrer Internetpräsenz, enormes Potential besitzt. Eine wundervolle Sammlung von Kurzgeschichten die Lust auf mehr macht."

Christina Menges für Sonnensturm Media: über "Adulator":

"(...) Der zweite Teil der "De Joco Suae Moechae" Reihe passt in der Tat perfekt in das Dark Fantasy Genre hinein, da es voll von Spannung ist, es aber gleichzeitig auch an Brutalität und Grausamkeit nicht mangelt. Doch je dunkler und düsterer die Handlung wird, desto mehr fühlt sich der Leser von der atemberaubenden Geschichte angezogen. (...) "Adulator - De Joco Suae Moechae 2" ist von der ersten bis zur letzten Seite ein Vergnügen für alle Fans von schaurig, schöner Fantasy und kann auch von Lesern verschlungen werden, die mit der Geschichte um Kriecher noch nicht allzu vertraut sind. (...)"

Patrick Grieser, Autor & Verleger über "Adulator":

"(...) Die Geschichte ist atmosphärisch dicht geschrieben und es macht wirklich Spaß den einzelnen Charakteren auf ihren Abenteuern zu folgen. Marc-Alastor ist wirklich ein begnadeter Schreiber."

Matthias Deigner für World Of Darkness Portal über das Buch "Adulator"

"(...)Kriecher ist mit Sicherheit einer der spannendsten Protagonisten der letzten Jahre von dem ich lesen durfte. (...)"

Guido Krain, Autor von Elfenmond und Fantasy-Buch.de über "Kriecher":

"Kriecher gehört definitiv in die finstersten Bereiche der Fantasy und mischt sich bereits mit dem Horrorgenre neueren Zuschnitts. Schauder gefällig?"

Oliver Naujoks für Flash-Zine.de über das Buch "Kriecher":

"(...) Sehr interessanter, fesselnder, gut und mit sicherem Stil erzählter Vertreter der Dark Fantasy, der mit seiner tragischen Handlung und dichter Atmosphäre ausgesprochen gut unterhält. 12/15 Punkten"

Markus K. Korb für Fantasybuch.de über das Buch "Kriecher"

"(...)Es war eine wahre Freude, die Sammlung zu lesen, (...). Für ein Erstlingswerk ist "Kriecher" ein überdurchschnittliche Leistung (...). 8/10 Sternen"

Carsten Kuhr von Storisende und phantastik.de über das Buch "Kriecher"

"(...)Der Autor befleissigt sich eines sehr bewusst und differenziert eingesetzten sprachlichen Repertoirs und eines minutioes verwendeten Stils. (...) eine Atmosphaere, die, weil so abseits der gaengigen Pfade der heutigen Fantasy-Epen, mit ihren meist jugendlich-sympathischen ldentifikationsfiguren ihre eigene Stimme erhebt, die mich positiv verbluefft hat, und den Wunsch nach Mehr aufkommen laesst."

Cori Brezina, DooYoo.de Leserin über "Kriecher":

"Dunkler Fantasyroman, ein echter Geheimtip! (...) Ich kann nur sagen, kaufen, lesen und sich darüber freuen, dass es zwei Folgebände geben wird. Absoluter KULT!"

Arathas für X-Zine.de über das Buch "Kriecher"

"(...)Alles in allem ist "Kriecher" ein empfehlenswerter Roman, der vor allem in der zweiten Hälfte voller Originalität und Nachdenklichkeit glänzt.

Wertung: 5/6 (Gut)

Spannung: 5/6 (Gut)

Brutalität: 4/6 (Brutal)

Anspruch: 4/6 (Anspruchsvoll)"